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Elsa Kienle
Beruf: Trainerin für Qigong & Taiji, PMR, AT
Profil: Auszug aus GESUNDHEIT, Südkurier Journal, Dez. 2025
von Karin Stei
Wie hervorragend man sich auch mit sanftem Qigong fit halten kann, beweist die 87-jährige Dozentin Elsa Kienle. Geboren in Mexiko, wurde der Bodensee nach ihrer Heirat zur Heimat der Spanisch-Lehrerin. Ende der 1980er-Jahre entdeckte sie Qigong und bildete sich zur Qigong-Lehrerin an der Wushu Taichi Akademie in Konstanz weiter.
„Es tat mir gut, also bin ich dabeigeblieben“, sagt Elsa Kienle. Seit über 30 Jahren leitet sie nun schon vhs-Qigong-Kurse und führt ihre Teilnehmenden zu Entspannung, Achtsamkeit und neuer Energie. „Die östliche Medizin sieht den Körper als System. Alles ist miteinander verbunden, die Organe können sich gegenseitig beeinflussen, wenn man sie stimuliert. Funktionsstörungen lassen sich so durch bestimmte Übungen auflösen.“ Egal ob im Liegen, Sitzen oder Stehen – die Übungen, die so schöne Namen tragen wie „Die sieben Brokate“ oder „Der Affe präsentiert einen Pfirsich“ sind für alle ausführbar. Durch das tiefe Atmen erhält der Körper mehr Sauerstoff, das Atemvolumen nimmt zu. Die Stimulation des Vagus Nervs beruhigt, negative Emotionen lösen sich. Durch die jeweils gleichen Bewegungen rechts/links werden Koordination und Gleichgewicht verbessert. Strecken und Dehnen hilft der Muskulatur. Je nach Übung werden Kreislauf, die Verdauung oder das Herz über die Meridiane angesprochen.
Dass Qigong Körper und Psyche gesund erhält, dafür ist Elsa Kienle der lebende Beweis.